Reisedatum unbekannt

Heilpflanzengarten

Schlendern zwischen duftenden Heilkräutern!

Der Celler Heilpflanzengarten bietet einen Reichtum an unterschiedlichsten Heilpflanzen.

Das weitläufige Gelände - der Garten ist einer der größten seiner Art in Europa - lädt ein zum Schlendern zwischen duftenden Heilkräutern und zum Verweilen am sprudelnden Quelltopf. Durch Informationstafeln und Einzelbeschilderung erfährt der Besucher gleichzeitig über die einzelnen Pflanzen und wie sich z. B. Pfarrer Kneipp oder Hildegard von Bingen der Heilpflanze bedienten.
Das angeschlossene Café "KräuThaer" wird von Schülerinnen der Albrecht- Thaer-Schule betreut. Selbstgebackenes nach alten Rezepten erfreut hier den Gaumen.

Information Barrierefreiheit:

Rollstuhlfahrer, Ältere Menschen;
HINWEIS: mobile Rampe

Wittinger Straße 76
29223 Celle

März bis November:
Täglich 10.00 - 18.00 Uhr

Café KräuThaer
Mi. - So.: 14.00 - 18.00 Uhr
Mo. und Di. Ruhetag
Tel: 05141 32425

Das Johanniskraut (Hypericum perforatum) ist Heilpflanze des Jahres 2019.

Gekürt wurde die im Volksmund auch als „Herrgottskraut“ bezeichnete Pflanze durch eine Jury im Auftrag des NHV Theophrastus. „Sie ist vielseitig anwendbar und ein wahrer Segen als Heilmittel bei den heute so weit verbreiteten Depressionen“, verkündete Konrad Jungnickel, Erster Vorsitzender des Vereins, im Rahmen des Heilkräuter Fachsymposiums am 5. Juni 2018 im Kloster Sankt Marienstern in der Lausitz.

Die Heilpflanze wird innerlich unter anderem angewendet im Bereich psychischer Erkrankungen und bei Verdauungsbeschwerden, äußerlich zur Wundheilung und Hautpflege. „Johanniskrautöl als sanfte Hilfe bei Verbrennungen sollte in keiner Hausapotheke fehlen“, rät Jungnickel. Paracelsus, der bekannteste Arzt des ausgehenden Mittelalters, bezeichnete Johanniskraut als „… eine Universalmedizin für den ganzen Menschen.“ 

Widersprüchliche Aussagen über Wirksamkeit, Neben- und Wechselwirkungen verunsichern jedoch immer wieder die Bevölkerung. Diesbezüglich begründete Heilpraktikerin Christina Schäfer, Vorsitzende der Jury, ihre Entscheidung: „Eine Heilpflanze, die so eine Odyssee durchlebt und durchlitten hat, verdient es, wiederholt gewürdigt und unter verschiedenen Aspekten der Naturheilkunde betrachtet zu werden, auch wenn sie bereits Arzneipflanze des Jahres 2015 war. Der NHV Theophrastus möchte mit dieser Kür das Vertrauen der Menschen in diese altbewährte Heilpflanze stärken.“

Der NHV Theophrastus kürt die Heilpflanze des Jahres seit 2003 und widmet sich mit dieser Aktivität der Bewahrung und Pflege von naturheilkundlichem Wissen. Informationen zu allen Heilpflanzen des Jahres und über weitere naturheilkundliche Themen sind im Internet unter www.nhv-theophrastus.de veröffentlicht oder können im Organisationsbüro des Vereins gratis bezogen werden.

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