Reisedatum unbekannt
Jerusalem – Grunewald im Orient
Lesungen

Veranstaltungsort
Synagoge
Im Kreise 24
29221
Celle

„Von europ. Wald keine Rede, die Bäume vorm Haus und auch wenn man mit Einholekorb umherwandelt, in Talbiyeh und Rechavia (das ist das „vierte Reich“, sozusagen, wo die deutschen Emigranten sich zu Israelis wandelten) ist es beinahe Dahlemisch“, schreibt Mascha Kaléko aus
Jerusalem. Anfang der 1920er Jahre als Gartenstadt angelegt, wurde Rechavia vor allem ab 1933 zum Zentrum der deutschen Juden. Else Lasker-Schüler lebte hier, Gershom Scholem – und neben bekannten Namen ein lebhafter deutsch-jüdischer Mikrokosmos. Idyllisch gelegen, doch mit einem schwierigen Alltag. Rechavia lag im Fadenkreuz der lange geteilten Stadt. Gegenwart und Vergangenheit der Shoah lasteten auf ihren Bewohnern. Zugleich aber war dies der Ort deutsch-israelischer Annäherung. Thomas Sparr zeichnet ein anschauliches wie bewegendes Bild eines Viertels und der Menschen, die hier lebten.

Referent: Thomas Sparr, Berlin
Veranstalter: Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Celle e.V. in Kooperation mit dem Stadtarchiv Celle
Schlechtwetterangebot: Ja
Veranstalter
Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Celle e.V.
29221 Celle
Im Kreise 24
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