In 13 Tagen

Der Vernichtungskrieg gegen die Sowjetunion und seine Bedeutung für die Gegenwart

Auf einen Blick

 (Vortrag mit anschließender Podiumsdiskussion)

Eine Veranstaltung zum 80. Jahrestag des deutschen Überfalls auf die Sowjetunion

Am 22. Juni 1941 überfiel das nationalsozialistische Deutschland die Sowjetunion. Bereits im Vorfeld war festgelegt worden, dass dieser Krieg die Eroberung des europäischen Teils der Sowjetunion und vor allem die Ermordung weiter Teile der sowjetischen Bevölkerung zum Ziel haben sollte. Damit begann ein Vernichtungskrieg, bei dem die Wehrmacht eine wichtige Rolle einnahm. Durch ihren Vormarsch schuf sie die Voraussetzungen für die Umsetzung dieser Planungen. Mit dem des Vollzug des „Kommissarbefehls“ war die Wehrmacht für den Mord an Millionen Menschen in der Sowjetunion verantwortlich. Dieser Befehl umfasste die sogenannte Partisanenbekämpfung, die Hungerpolitik gegen die städtische Bevölkerung, Repressalien und Geiselerschießungen, Deportationen zum Arbeitseinsatz und den Umgang mit den Kriegsgefangenen der Roten Armee. Vielfach beteiligten sich Wehrmachtseinheiten auch an den ab Juni 1941 durchgeführten systematischen Massenerschießungen der sowjetischen Jüdinnen und Juden. Der Mord an und das Massensterben von mindestens 3,3 Millionen sowjetischen Kriegsgefangenen im Verantwortungsbereich der Wehrmacht fanden dabei keineswegs nur in der Sowjetunion statt. Auch im „Reichsgebiet“ waren Wehrmachtsangehörige für die Ausbeutung und den Tod hunderttausender Kriegsgefangener nicht nur aus der Sowjetunion, sondern aus zahlreichen europäischen Ländern verantwortlich.

Nach einem einführenden Vortrag diskutieren wir mit unseren Podiumsgästen über folgende Frage: Wie wollen wir mit dieser Geschichte heute umgehen und was bedeutet sie für unsere Bundeswehr?


Einführender Vortrag: Die Rolle der Wehrmacht bei der Umsetzung nationalsozialistischer Vernichtungspolitik
Referentinnen: Dr. Elke Gryglewski (Leiterin der Stiftung niedersächsische Gedenkstätten u. Gedenkstätte Bergen-Belsen) und Katja Seybold (Historikerin, Gedenkstätte Bergen-Belsen)

Anschließende Podiumsdiskussion mit: Claudia Dettmar-Müller (Bürgermeisterin der Stadt Bergen), Henning Otte (MdB, verteidigungspolitischer Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion - angefragt), Oberst Jörg Wiederhold (Kommandeur Bereich Truppenübungsplatzkommandantur NORD, Bundeswehr)

Moderation: Christina von Saß (NDR)

Der Eintritt ist frei.

Hinweise:
Die Teilnehmendenzahl ist auf 100 Personen begrenzt, daher ist eine Anmeldung bis Freitag, den 25. Juni 2021 erforderlich. Senden Sie dafür bitte eine E-Mail an event@bergen-belsen.de, unter Angabe Ihres Vor- und Zunamens sowie Ihrer Anschrift. Bitte nehmen Sie keine Anmeldungen für Personen aus anderen Haushalten vor. Diese werden gebeten, selbst eine Mail mit den gewünschten Angaben zu schicken. Der Eintritt ist nur mit einem medizinischen Mund-Nasen-Schutz oder einer FFP2-Maske gestattet, die auch während der Veranstaltung getragen werden muss. Bitte verzichten Sie auf einen Besuch, wenn Sie Symptome einer COVID-19-Erkrankung haben.

Standort:
Paul-Klee-Schule
Wittestraße 14
29225 Celle

Termine im Überblick

Juni 2021

Kontakt

Wittestraße 14

29225 Celle

Deutschland


www.stiftung-ng.de/de/aktuell/veranstaltungen

Allgemeine Informationen

Eignung
  • Schlechtwetterangebot
Preisinformationen

Eintritt ist frei

 

Veranstalter

Stiftung niedersächsische Gedenkstätten, 29221 Celle
Westerceller Straße 4
29221 Celle
Webseite: www.stiftung-ng.de/de/aktuell/veranstaltungen

Was möchten Sie als nächstes tun?