Die Erinnerung an den Holocaust schwindet. Seine Singularität wird zusehends infrage gestellt. Jan Gerber erinnert daran, dass sich die Erkenntnis von der Besonderheit des Verbrechens erst spät durchsetzte.
Die Unterschiede zwischen Konzentrations- und Vernichtungslagern, zwischen Buchenwald und Birkenau, Belsen und Belzec, waren lange kaum jemandem bewusst.
Auch die Erinnerung begann zeitlich verzögert. Der Holocaust bewegte sich erst seit den Siebzigern aus den Vororten des Gedächtnisses an den Zweiten Weltkrieg in sein Zentrum.
Zeit:
Dienstag, 28. April 2026, 19 Uhr
Ort:
Celler Synagoge, Im Kreise 24
Referent:
Prof. Dr. Jan Gerber, wissenschaftlicher Mitarbeiter am Leibniz-Institut für jüdische Geschichte und Kultur – Simon Dubnow und Leiter des Forschungsressorts „Politik“
Veranstalter:
Projekt „Perspektiven gegen Antisemitismus“ in Kooperation mit der Jüdischen Gemeinde Celle e.V., der vhs Celle und dem Stadtarchiv Celle
Foto: Prof. Dr. Jan Gerber, © Edition Tiamat
Die Unterschiede zwischen Konzentrations- und Vernichtungslagern, zwischen Buchenwald und Birkenau, Belsen und Belzec, waren lange kaum jemandem bewusst.
Auch die Erinnerung begann zeitlich verzögert. Der Holocaust bewegte sich erst seit den Siebzigern aus den Vororten des Gedächtnisses an den Zweiten Weltkrieg in sein Zentrum.
Zeit:
Dienstag, 28. April 2026, 19 Uhr
Ort:
Celler Synagoge, Im Kreise 24
Referent:
Prof. Dr. Jan Gerber, wissenschaftlicher Mitarbeiter am Leibniz-Institut für jüdische Geschichte und Kultur – Simon Dubnow und Leiter des Forschungsressorts „Politik“
Veranstalter:
Projekt „Perspektiven gegen Antisemitismus“ in Kooperation mit der Jüdischen Gemeinde Celle e.V., der vhs Celle und dem Stadtarchiv Celle
Foto: Prof. Dr. Jan Gerber, © Edition Tiamat
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